Mobiles Shopping ist auf dem Vormarsch – Systeme wie Shopware richtig aufsetzen!

Einen Onlineshop über eine Lösung wie z.B. Shopware zu betreiben ist heute keine große Sache mehr. Im Gegensatz zu vor noch einigen Jahren ist es sowohl finanziell als auch technisch wesentlich einfacher, einen Onlineshop zu erstellen und seine Waren und Dienstleistungen Online zu verkaufen. Zunehmend mehr stationäre Händler erweitern ihre Absatzkanäle mit einem zusätzlichen Onlineshop, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Doch damit der Shop auch tatsächlich Chancen hat Umsätze zu generieren, reicht es längst nicht mehr aus einfach einen auf Desktop Geräte ausgelegten Onlineshop anzubieten.

Hälfte aller Suchanfragen von mobilen Endgeräten

Das Smartphone ist bei den meisten Personen längst zu einem alltäglichen Begleiter geworden, das Tablet hat bei vielen längst den Laptop ersetzt, wenn es darum geht auf dem Sofa im Netz zu surfen oder zu shoppen. Dementsprechend ist es nur konsequent, wenn sich Onlineshopbetreiber dieser Entwicklung anpassen und ihren Kunden die Möglichkeit bieten auch von unterwegs aus auf den Onlineshop zuzugreifen.

Schon jetzt werden über die Hälfte aller Suchanfragen von mobilen Endgeräten aus getätigt, Tendenz steigend. Das gilt nicht nur für normale Webseiten, sondern vor allem auch für Webshops, denn Mobile Shopping wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Wer also langfristig erfolgreich und wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es unabdingbar einen Webshop auch für mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet zu optimieren. Was gilt es in diesem Zusammenhang zu beachten?

Unterschiede auf den Endgeräten beachten

Es gibt zwei gravierende Unterschiede zwischen einem Desktop-Rechner / Laptop und Smartphones / Tablets. Zum einen die Displaygröße und zum anderen die Bedienung. Da Desktop-Rechner-Monitore und die Bildschirme von Laptops wesentlich größer sind als die von Smartphone und Co, muss die Darstellung für diese Geräte angepasst werden. Oft bedient man sich hier dem sogenannten Responsive Design, welches automatisch für eine optimale Darstellung auf verschiedenen Endgeräten sorgt. Bei der Bedienung haben Smartphone-Nutzer keine Tastatur und keine Maus zur Verfügung, sodass sich auch in der Navigation Änderungen ergeben.

Eigenheiten von Systemen wie Shopware berücksichtigen

Je nach genutztem Shopsystem müssen spezifische Aspekte berücksichtigt werden, im Großen und Ganzen geht es aber immer um dasselbe. Zunächst einmal müssen die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Dabei kann man die mobile Version entweder über das bereits erwähnte Responsive Design realisieren oder aber einen separaten, zweiten nur für mobile Geräte optimierten Onlineshop erstellen. Zweitere Version allerdings ist mit wesentlich mehr Aufwand verbunden, das Responsive Design bietet hier einige Vorteile. Neben dem geringeren Arbeitsaufwand ist hier vor allem hervorzuheben, dass die Suchmaschinen weniger Crawling-Aufwand betreiben müssen und die Inhalte des Shops besser zuordnen können.

© Mohamed Ali Oukassi – Gründer & Inhaber von eBakery

Um die mobile Version ohne Komplikationen umzusetzen, ist es ratsam, eine professionelle Agentur mit ins Boot zu holen. Die Agentur sollte auf die jeweils verwendete Shopsoftware spezialisiert sein, Shopbetreiber die beispielsweise Shopware nutzen, können sich an eine Shopware Agentur wenden, die dafür sorgt, dass der Onlineshop optimal auf mobilen Endgeräten funktioniert. Der E-Commerce Dienstleister eBakery, gegründet vom Unternehmer Mohamed Ali Oukassi ist eine solche Agentur. Hier kann sowohl in Sachen Shopware-Optimierung, als bezüglich vieler damit verbundener Fragen effektiv geholfen werden.

Einen Schritt weiter gehen – die eigene Shopping App

Neben einem mobil optimierten Webshop kann es durchaus vorteilhaft sein, seinen Kunden eine eigene Shopping App anzubieten. So wird den Kunden ein noch schnelleres und direkteres Shopping Erlebnis ermöglicht. Eine App bietet über eine mobile Variante eines Webshops heraus zahlreiche Vorteile, von denen die Kunden direkt profitieren können. So können sie beispielsweise per Chat oder auch per Push-Nachricht auf neue Produkte, Sonderangebote oder Rabattaktionen aufmerksam gemacht und so immer auf dem neusten Stand gehalten werden.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, die App sowohl für iOS als auch für Android anzubieten, um keine wertvollen Potenziale zu verschenken. Darüber hinaus muss die App einfach und schlicht gehalten werden, damit der Kunde schnell zu seinem Ziel findet und den wahren Vorteil der App nutzen kann. Die Bedienfreundlichkeit hat bei Apps tatsächlich einen höheren Stellenwert als das Design. Da der Markt des mobilen Shoppings im Gegensatz zum allgemeinen Onlineshopping noch fast in den Kinderschuhen steckt, lohnt es sich in jedem Fall frühzeitig in diesen Markt einzusteigen und Erfahrungen zu sammeln.

Investition in die Zukunft

Es gibt genug Onlineshopbetreiber, die sich der Relevanz von mobilem Shoppen noch immer nicht im Klaren sind. Dabei ist der Aufwand für eine mobile Optimierung relativ überschaubar und bleibt vor allem langfristig erhalten. Neben anderen Aspekten, wie etwa der Präsentation der eigenen Produkte in Social Media oder das Anfertigen von Produktvideos, ist das Optimieren auf Mobil mit das Wichtigste was man als Shopbetreiber hinsichtlich seiner Außenwirkung beachten muss. Man kann davon ausgehen, dass sich die Anteile der Desktop und mobilen Nutzung von Webseiten und Onlineshops in den kommenden Jahren noch einmal stark verschieben werden, insbesondere die jüngere Generation bevorzugt Smartphone und Co, sowohl beim Surfen als auch beim Shoppen. Wer potenziellen Kunden nicht die Möglichkeit gibt, jederzeit und von jedem Ort aus auf seine Waren oder Dienstleistungen zuzugreifen, verschenkt wertvolles Potenzial.

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