Bloggen mit iPhone und iPad: So geht’s

Egal ob Hobby oder gezielt als Einnahmequelle. Ein eigener Blog kann viel Spaß machen und durchaus auch den einen oder anderen Euro einbringen. Nahezu alle Arbeiten lassen sich dabei auf einem iPhone oder iPad ausführen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Blog zu betreiben. Die meisten werden vermutlich auf WordPress als Basis zurückgreifen. Da meine Blogs allesamt auf diesem, mittlerweile recht komplexen CMS, basieren, werde ich nützliche Hilfsmittel aufzeigen, mit denen sich der Blog sowohl inhaltlich als auch technisch komplett auf einem iPhone oder iPad verwalten lassen.

Quelle: Pixabay / DarkWorkXPixabay-Lizenz

Wer ein wenig technisches Verständnis aufbringen kann, sollte seinen Blog ohne fremde Hilfe betreiben können. Immerhin muss man sich auch um das Layout in Form von Themes kümmern, hier und da mal ein paar Anpassungen am CSS vornehmen und sich vor allem auch um Updates kümmern, die Sicherheitslücken schließen. Firmen, die sich ausschließlich um die Inhalte kümmern möchten und damit auch Geld verdienen, suchen sich nicht selten fremde Hilfe, um individuelle Lösungen für ihren Webauftritt zu realisieren. Aber auch dann können Inhalte problemlos mit den passenden Apps erstellt werden.

WordPress (Automattic)

Die erste App, die man sich auf jeden Fall installieren sollte, ist die WordPress App von Automattic. Mit dieser lassen sich die meisten Anforderungen bereits erfüllen. Texte können erfasst, formatiert und veröffentlicht werden. Auch Bilder innerhalb der Artikel lassen sich leicht einfügen und werden direkt über die App hochgeladen. Wer größere Anforderungen an sein Layout stellt, wird hier allerdings bald an seine Grenzen stoßen.

Dafür lassen sich Interaktionen wie Kommentare vollständig über die App verwalten und verschiedene Statistiken einsehen.

WordPress
Preis 0,00 EUR
(1628)
[Download via App Store]

Microsoft Office

Um Texte zu erfassen und dabei mehr Möglichkeiten zur Formatierung zur Verfügung zu haben, kann natürlich auch eine Textverarbeitung genutzt werden. Das neue Microsoft Office kann dazu auch ohne Abschluss eines 365 Abos genutzt werden. Werden die Texte dann in WordPress eingefügt, übernimmt der Editor alle Formatierungen, sofern man keine Tabellen benutzt.

Wie bei der WordPress App kann hier natürlich auch die Spracheingabe über die Tastatur genutzt werden. So lassen sich Texte noch schneller erstellen und werden dann nur noch am Display formatiert. Leider hat bei mir die Spracherkennung von Apple nicht sonderlich gut funktioniert. Hier hat Google wirklich die Nase vorn. Diese lässt sich allerdings auch auf dem iPad nutzen, indem man die Google Tastatur installiert und als Eingabemethode definiert.

Wer die Microsoft Apps nicht nutzen möchte, kann auch den sehr guten iA Writer nutzen. Dieser hat seine Anbindung an WordPress noch einmal deutlich verbessert. Leider ist dieser nicht in einer kostenlosen Version verfügbar und kostet aktuell knapp 10 EUR.

Bloggen im Browser

Man kann natürlich auch gänzlich ohne App arbeiten. Mit einem leistungsstarken iPad und Gutenberg als Editor sind auch komplexe Formatierungen kein Problem. Auch wenn ich mich anfangs gesträubt habe und weiterhin den Classic Editor genutzt habe, habe ich mich mittlerweile mit Gutenberg angefreundet.

Zahlreiche Layoutelemente wie HTML, Spalten, Listen, Einbettungen und Widgets stehen hier zur Verfügung. Gerade die Einbettungen machen es leicht, Videos von YouTube, Soziale Netzwerke, Bilder, Sounds und über Plugins unzählige weitere Dienste in einem Artikel unterzubringen. Dabei ist WordPress schon lange über den Punkt hinaus, ein Blogsystem zu sein. Selbst komplexe Internetseiten sind kein Problem. Dabei muss man natürlich tiefer in das System eingreifen und ist eventuell auf fremde Hilfe angewiesen.

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