WhatsApp – immer öfter als „Stalker“-Werkzeug genutzt!


Egal ob via Android, iOS, Windows Phone oder Blackberry, der mobile Messenger-Dienst WhatsApp ist so populär wie nie zuvor und erfreut sich einer immer größeren Nutzergemeinschaft. Inzwischen ist WhatsApp zu einem vollwertigen SMS-Ersatz geworden und macht darüber hinaus auch noch anderen Programmen wie klassischen Messangern wie ICQ oder auch Skype zu schaffen. Manche Mobilfunkteilnehmer greifen sogar direkt zum WhatsApp Tarif, weil sie inzwischen hauptsächlich über diesen Weg kommunizieren.

Kein Wunder, bietet WhatsApp doch im direkten Vergleich mit der SMS so manch einen Vorteil. Dazu zählt zum Beispiel Folgendes:

  • Es können nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Videos, Sounds oder Links versendet werden.
  • Inhalte sind nicht wie bei der SMS (160 Zeichen) auf eine bestimmte Länge limitiert.
  • Das Versenden einer Nachricht ist darüber hinaus kostenlos.
  • User können sehen, ob andere eine Nachricht empfangen oder gelesen haben und darüber hinaus nachvollziehen, wann sie zuletzt online waren.

Genau im letzten Punkt versteckt sich jedoch auch ein Haken für so manch einen WhatsApp-User. Für Neugierige (oder im Extremfall Stalker) wird WhatsApp nämlich so zu einem Werkzeug, um andere zu kontrollieren. Schnell lässt sich zum Beispiel herausfinden, ob jemand zu einer Zeit online war zu der er eigentlich etwas anderes tun sollte oder ob jemand eine Nachricht vermeintlich gelesen hat und einfach nicht antworten will. Doch dabei liegt man sicherlich auch dem einen oder anderem Irrtum auf…

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Bekannte Irrtümer rund um den WhatsApp-Status

Zu den bekanntesten Irrtümern zählt sicherlich der „Doppelhaken“ hinter einer Nachricht. Allgemein-hin wird oftmals angenommen, Dieser würde bedeuten, man hätte eine Nachricht gelesen. Doch in Wirklichkeit bedeutet ein Haken, dass eine Nachricht erfolgreich versendet und der zweite Haken, dass diese auch erfolgreich empfangen wurde. Gelesen haben muss der Teilnehmer die Mitteilung allerdings nicht zwingend. Es kann zum Beispiel auch sein, dass der Text lediglich kurz im Vorschau-Bildschirm erschienen ist.

Ein weiteres Irrtum besteht darin, ein User würde Nachrichten zur Kenntnis nehmen, wenn er als „online“ angezeigt wird. Allerdings kann Dies auch bedeuten, dass er sich in einem anderen Chat befindet und bestimmte Nachrichten eben noch nicht gelesen hat.

Eigene Privatsphäre maximieren

Um diesen Irrtümern vorzubeugen, bzw. Stalkern erst gar keine Chance zu bieten, sieht es so manch ein WhatsApp-User als ratsam an, seinen eigenen Onlinestatus zu verbergen. Diese Einstellung lässt sich in den Optionen der App vornehmen.

Foto: Screenshot

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